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2-Tages-Wanderung Männer- und Seniorenriege am 25. August 2012

Dreizehn gut gelaunte Männer treffen sich am Samstag, 25. August 2012 um 6.15 Uhr am Bahnhof Hindelbank, um zur Herbstwanderung aufzubrechen. Die Diskussion
geht erst mal um das Wetter, da die Aussichten nicht besonders sind. Die Zugfahrt bringt uns nach zweimaligem Umsteigen nach Erstfeld, von wo aus uns das Postauto nach Bristen
bringt.
 

 

Zuerst wandern wir durch das enge Maderanertal flussaufwärts. Nach einer Stärkung, nehmen wir den ersten grösseren Anstieg in Angriff. Dies als
Aufwärmung für das was uns noch erwartet. Gleich nach einer weiteren Flussüberquerung geht der Weg steil bergauf. Das Wetter hält sich gut, aber die Luft ist enorm feucht. So
kommen wir Alle ganz gewaltig ins Schwitzen auf unserem Weg zum Golzerensee. Oben angekommen werden wir für die Anstrengung aber entschädigt. Am schönen und idyllisch gelegenen
See verzehren wir unseren Mittagsproviant. Einige nutzen sogar die Gelegenheit sich im 1400 M.ü.M. gelegenen See abzukühlen. Nun ist der Weg nicht mehr weit zur Bergstation der
Golzerenbahn. Die Wandergruppe teilt sich hier. Einige können es nicht lassen auch noch den steilen Abstieg nach Bristen unter die Füsse zu nehmen. Wer keine Lust auf Kniezittern
und Muskelschmerzen hat, geniesst die Fahrt mit der Gondelbahn.
 

Nach dem Zimmerbezug im Hotel Alpenblick geht es zum Apéro und dem anschliessenden feinen Nachtessen. Den Abend beschliessen einige mit Jassen,
andere mit Diskutieren. Der Regen hat nun eingesetzt und wir sind gespannt, was uns der nächste Tag bringt.
 

Am nächsten Morgen bringt der erste Blick aus dem Fenster etwas Hoffnung. Der Regen hat aufgehört. Nebelschwaden ziehen den Hängen und Gipfeln
entlang. Nach einem tollen Frühstück starten wir zu unserem zweiten Wandertag. In dem Moment setzt auch der Regen wieder ein. Wir staunen, was uns als erstes erwartet: Eine
Selbstbedienungsseilbahn mit offener 4er-Kabine. Wir nehmen Platz, Manfred wirft einen Jeton in den Münzautomaten, es klingelt, mein Mitfahrer drückt einen Knopf, und los geht die
Fahrt auf den Waldisberg. Wirklich ein ganz besonderes Erlebnis!
 

Von der Bergstation geht es dann auf die Höhenwanderung im Reusstal über Chilchbergen, Strängmatt zu Obere Schwandi. Der Regen und der Nebel
begleiten uns. So fällt auch der Spruch: Die Aussicht wäre schön, wenn es schön wäre. Wir trotzen aber dem Wetter und halten durch. Schlussendlich werden wir auch belohnt. Es
reisst auf und die Sicht ins Tal ist wirklich grandios. Die Mittagsrast können wir bei wunderbarem Sonnenschein geniessen. Das letzte „Abenteuer“ wartet aber noch. Die
Vierergondel, welche uns über die steilen Felswände hinunter nach Erstfeld bringt, wird von einer 93-jährigen Frau bedient. Sie geht an zwei Stöcken und schleppt sich nur mühsam
in den Operatorraum. Das Alter ist ihr nicht nur anzusehen, sie macht auch geistig nicht mehr den frischesten Eindruck. Das Fahren ihrer Seilbahn hat sie aber im Griff, macht sie
dies doch schon seit sie 12-jährig ist.
 

Alle gut in Erstfeld angekommen, löschen wir noch unseren grossen Durst, um anschliessend die Heimreise anzutreten. 

Wieder einmal konnten wir eine tolle 2-Tages-Wanderung erleben. Vielen Dank an Manfred Hofer für die Organisation.


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