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Frühlingswanderung der Frauen Polysport 1 + 2 am 11. Mai 2019

Die Prognosen für das Wetter waren gar nicht gut und trotzdem waren alle angemeldeten 17 Frauen auf der Frühlingswanderung
dabei.

 

Als wir in Hindelbank um 8.23 Uhr in den Zug einstiegen, war bereits Erika im Zug anzutreffen. Später in Biel wartete noch Annelise auf uns, welche ja vor kurzem nach
Lenzburg gezügelt ist. Der nächste Zug Richtung Solothurn hatte nur 2 Minuten bis wir in Biel Mett wieder aussteigen konnten, wo die Wanderung zum Bütteberg begann. In leichtem
Anstieg ging es in östlicher Richtung zur Siedlung Vorhölzli am Fröhlisberg. Hier wechselte die Szenerie schlagartig. Die Wanderroute verliess den städtischen Raum und tauchte in
die ausgedehnte Waldlandschaft des Büttebergs ein. Kurze Zeit später, in der Holzmatt, befand sich das Restaurant Ranch, welches unser erstes Ziel von uns Frauen war, da das
Kaffee und ein Gipfeli einfach zur Frühlingswanderung gehört. Da wir auf 10 Uhr angemeldet waren, ging die Bestellung der Kaffees und das anschliessende Servieren zügig von
statten.
Am langen Tisch wurde nun darüber beraten, was wir jetzt anziehen sollten. Die Regenjacke und die Regenhosen? Es regnete zwar nicht, aber die dunklen Wolken, die wir am Himmel
sahen, verheissten nicht Gutes. Man war geteilter Meinung, also zog jedes das an, oder eben nicht an, was es für richtig hielt.

Vor dem Abmarsch bestaunten mehrere Frauen noch den Smoker neben dem Restaurant, der gefüllt war mit viel Fleisch.

Auf angenehmen Schotterweg wandernd, wechselten sich Wald und Lichtungen ab. Nach einem dichten Wald, ging es weiter zu einem ausgedehnten Kiesgruben-Gelände, das der
Burgergemeinde Safnern gehört. Hier erreichte die Route ihren höchsten Punkt. Keine halbe Stunde später erreichten wir eine schöne Brätlistelle, welche mit Tischen und Bänken wie
gemacht war, für unseren Mittagshalt.

Elisabeth war bestens ausgerüstet mit Anfeuerungsmaterial und so brannte innert Kürze ein Feuer. Diejenigen Frauen, welche einen Cervelat dabei hatten, konnten nun diese an einem
Stecken bräteln. Gemütlich mit einem Gläschen Wein und allerlei Essbarem, genossen die Frauen das Mittagessen und es gab viele interessante Gespräche.

Unterdessen schien sogar die Sonne!!

Am Waldrand entlang ging es nach dem Mittagessen weiter, am Gehöft Berg vorüber, wo wir einen schönen Ausblick auf die Aare-Ebene und den Bucheggberg genossen.

Langsam ging es nun etwas abwärts, bis wir die Hauptstrasse am Dorfende von Meinisberg erreichten. Zirka 300 Meter später erfreuten sich die Frauen an einer Schafherde, welche von
3 grossen Hunden bewacht wurde. Als wir etwas lange am Zaun standen und schauten, kamen die 3 Hunde doch in Richtung von uns Frauen und fingen an zu bellen. So wanderten wir
schleunigst weiter.

Ebenen Weges ging es nun nach Lengnau, wobei wir auch die Autobahn und die Hauptstrasse queren mussten. Hingegen war die renaturierte Leugene ein wohltuender Gegenakzent.

In Lengnau verfinsterte sich der Himmel immer mehr und die Schritte von uns wurden wirklich   schneller. 4 Minuten bevor wir den Bahnhof
erreichten, fing der Regen an und wurde immer heftiger. Da der Wind stark war, hatte es auch keinen Sinn den Regenschirm aufzuspannen. Eiligen Schrittes ging es nun zum Bahnhof,
um ins Trockene zu kommen. Froh darüber es geschafft zu haben, bevor wir alle tropfnass waren, reichte die Zeit nun noch, um im Bistro am Bahnhof eine Glace zu kaufen und etwas
drinnen zu verweilen.

Der Zug kam pünktlich und so fuhren wir über Solothurn und Burgdorf wieder nach Hindelbank zurück, wo wir um 17.22 Uhr wohlbehalten ankamen.

Eine schöne gemütliche Wanderung ging zu Ende mit vielen fröhlichen Frauen.

Daniela Aellig

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