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1. Hilfekurswoche des TV Hindelbank (19. – 21. März 2018)

Der Samariterverein
Hindelbank hat uns an drei Kursabenden vom 19.-21. März 2018 wichtiges zur 1.Hilfe vermittelt. Wir Turnerinnen und Turner konnten sehr viel profitieren, neues lernen und vor
langer Zeit schon einmal Gehörtes auffrischen.

 

Für die Leiter/innen war der Kurs obligatorisch, für die interessierten Vereinsmitglieder freiwillig. Das Echo war erfreulich gross, und so konnten insgesamt 78
Teilnehmende vom interessanten und auf den Turnbetrieb ausgerichteten Programm des Samaritervereins profitieren.

Unter der kundigen Leitung der Samariterlehrer/innen Andrea Wenger, Susanne Lehmann und Martin Wichtermann und mit Unterstützung von Statistinnen aus dem
Samariterverein wurde in 3 Gruppen rotierend gearbeitet.  Jede Lektion begann mit einem Fallbeispiel.

C 5CUsers5CMessmer5CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtml15C015Cclip image002In der Gruppe Smiley mit geradem Mund:

Im Geräteraum bekam die Statistin plötzlich Probleme, sie fiel zusammen und wurde bewusstlos. Ist sie ansprechbar? Atmet sie? Was können wir
tun?

Drei Kursteilnehmer/innen leisteten sofort 1.Hilfe und alarmierten den Notruf 144.

Aufgebaut auf diesem Beispiel wurde anschliessend erarbeitet, welche Situation angetroffen wurde und was zu tun ist. Deuten die Symptome der Patientin auf einen
Hirnschlag oder auf einen Herzinfarkt? Geübt wurde auch die Bewusstlosenlagerung und auf was geachtet werden muss, wenn jemand runterfällt und allenfalls eine Rückenverletzung
vorliegen könnte.

C 5CUsers5CMessmer5CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtml15C015Cclip image004In der Gruppe mit weinendem Smiley:  

Hier fanden wir eine Statistin in der Toilette, zusammengebrochen, sie atmete nicht mehr. Nun war es eine Herausforderung, die Patientin rasch möglichst aus der
engen WC-Kabine herauszunehmen, zu alarmieren und zu reanimieren.

Die Reanimation wurde an Phantomen geübt. Die Frage, wie viele Male man drücken muss, wurde immer wieder gestellt: 100x pro Minute, bis der Krankenwagen kommt, oder
der Herzschlag wieder einsetzt und der Patient sich bewegt!

Kaum einer der Kursteilnehmer/innen hatte schon jemals einen Defibrillator einsetzen müssen. So war es für alle ein wichtige Erfahrung, das Gerät an den Phantomen
auszuprobieren und Ängste abzubauen. Im Ernstfall wissen wir nun, wie wir die Elektroden aufkleben und die Anweisungen des Gerätes befolgen müssen.
 
C 5CUsers5CMessmer5CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtml15C015Cclip image006 Zum Schluss kamen wir zum lachenden Smiley, hier war die Patientin ansprechbar.

Wir fanden sie auf der dicken Matte liegend, davor das Trampolin. Sie wollte eigentlich einen Salto machen, was dann geschah wusste sie nicht mehr. Nun hatte sie
Schmerzen im Rücken und konnte die Beine nicht bewegen, oder hatte ein „Gramüsele“ in Armen oder Beinen.

Wie leisten wir hier 1.Hilfe und wie alarmieren wir?

Wir lernten, auf was wir achten müssen, um die Patientin möglichst wenig zu bewegen und wie wir ihr mit dem Halsschaufelgriff den Kopf stabilisieren können. Das
übten wir auch gleich gegenseitig.

Wir lernten auch, wie wir Knochenbrüche oder Verstauchungen fixieren können.

Unser Wissen in der 1.Hilfe ist nun wieder aktiviert und aktualisiert.  Natürlich hoffen wir, dass wir möglichst
wenige Verletzungen behandeln müssen, vor allem keine schweren Fälle mit Bewusstlosigkeit oder gar Herzstillstand. 

Herzlichen Dank Andrea, Susanne und Martin und an den Samariterverein für die Top-Kursleitung.

Herzlichen Dank auch an euch Turnerinnen und Turner für das Interesse und das tolle Mitmachen.

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„Es het gfägt“

Die TK Chefin Christine Käser


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